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SUMMARY:Stadtteiltreff Silberblick | Lasst uns hören! | Lesung von Annette Seemann
DESCRIPTION:Die Sendehalle läd ein zum Stadtteiltreff! \nDie Teilnahme ist für Besucher kostenfrei\, Spenden für die Sendehalle sind erbeten.
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SUMMARY:KONZERT | Landesjugendbigband "Lyrischer Herbst"
DESCRIPTION:Die Landesjugendbigband präsentiert Ihnen unter der künstlerischen Leitung von Tim Jäkel ein außergewöhnliches Konzertprogramm\, welches auf mehreren Ebenen Bezug auf die Geschichte und Atmosphäre der Sendehalle Weimar nimmt. \nEinen Schwerpunkt bildet der Jazz der DDR: Mit Kompositionen und Arrangements von Eberhard Weise\, einem der bedeutendsten Jazzmusiker\, Komponisten und Bigband-Leiter der DDR\, möchten wir zeigen\, „wie Bigband-Jazz im Osten klang“. Ergänzend greifen wir die frühere Rundfunknutzung des Hauses auf und präsentieren Titel des renommierten Rundfunk-Tanzorchesters Leipzig\, das unter anderem auch in Fernsehsendungen zu erleben war. \nEine dritte zeitliche Verbindung führt ins Jahr 1937\, das Jahr des Baubeginns der Sendehalle: Kompositionen und heute bekannte Jazzstandards aus dieser Zeit geben einen Eindruck davon\, „wie es damals in Amerika klang“ – teils in zeitgenössischeren Arrangements. Eine besondere Verbindung zur Rundfunk- und Musikgeschichte des Hauses entsteht dabei durch ein Stück\, das Tim Jäkel bereits vor einiger Zeit für Manfred Krug arrangiert hat. \nDie Teilnahme ist für Besucher kostenfrei\, Spenden für die Sendehalle sind erbeten.
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SUMMARY:LESEABEND | Thomas Mann und Stefan Zweig „Zwei verkannte faschismuskritische Werke aus dem Exil"
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung der Gesllschaft für deutsche Sprache.\n\n\nDas Exil der deutschsprachigen Autor:innen zwischen 1933 und 1945 hinterließ einige wichtige Werke\, die als Reaktion auf die Nazi-Diktatur entstanden. Der Abend widmet sich zwei sehr verschiedenen Büchern der deutschsprachigen Literatur – beides hervorragende Schriften – von zwei sehr verschiedenen Autoren\, die ebenfalls als Reaktion auf den deutschen Faschismus geschrieben wurden. Sie werden heute aber unterschätzt\, teils in grotesker Weise missverstanden. \nErstmals beschäftigte sich Thomas Mann mit der Episode\, aus der er „Lotte in Weimar“ schöpfte\, im Jahre 1935. Seit 1933 lebte er im Exil\, seit 1936 wirkte er öffentlich gegen die Diktatur\, weshalb er im selben Jahr ausgebürgert wurde. Ende Oktober 1939 schloss er das Manuskript ab. Veröffentlicht wurde es sogleich in Stockholm. Insgesamt haben wir es mit einem Werk zu tun\, der vor allem die Vereinnahmung Goethes durch die NSDAP – die in Weimar 1932 ihren ersten Höhepunkt hatte – ad absurdum führt. „Lotte in Weimar“ wurde seit 1998 und bis heute in Weimar als Lustspiel aufgeführt. \nDas zweite Werk\, „Die Welt von gestern“ von Stefan Zweig\, hat die Gestalt einer Autobiografie. Es ist der Rückblick eines Schriftstellers\, der sich immer als Wahrer der deutschsprachigen Literatur\, der friedlichen Verständigung der Völker und eines freien\, vielfältigen Europas verstanden und der auch so gehandelt hat. In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs geschrieben und kurz nach seinem Tod 1942 auch in Stockholm veröffentlicht\, vermittelt gleichsam jeder Absatz des umfangreichen Bandes die bewegende Gegenüberstellung einer friedlichen Welt\, die auch immer freiheitlicher geworden war\, mit der Barbarei und der Unterdrückung\, dem Antisemitismus und dem Krieg seiner Gegenwart. \nZu diesem Abend laden ein Jacob Gabriel und Max Welch Guerra. Sie sind beide eng mit der Weimarer Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar verbunden. Was sie aber hinsichtlich des geplanten Abends am stärksten verbindet\, ist ein geradezu leidenschaftliches wie kritisches Verhältnis zur deutschsprachigen Kultur. Dabei sind beide auf dem amerikanischen Kontinent geboren\, Jacob Gabriel 1996 in den USA\, und Max Welch Guerra 1956 in Chile. Vorgesehen ist ein durch Victoria Grau moderiertes Gespräch mit dem Publikum nach dem gemeinsamen Vortrag beider Referenten. Der Abend findet in der geschichtsträchtigen Sendehalle Weimar als Veranstaltung der Gesellschaft für deutsche Sprache statt. \nDie Teilnahme ist für Besuchende kostenfrei\, Spenden für die Sendehalle sind erbeten.
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SUMMARY:LESUNG | Birgit Virnich "Troz allem Leben"
DESCRIPTION:Eine Veransaltung der Friedrich Naumann Stiftung. \nUkrainische Frauen leisten in diesem Krieg Außerordentliches. Der Krieg hat Frauen wie die Tierärztin Valentyna Zhelezko in Rollen gedrängt\, die sie sich nicht ausgesucht haben. Dennoch übernehmen sie Verantwortung für ihre Familien und ihre Gesellschaft. Valentynas Geschichte zeigt\, wie Menschen unter extremem Druck ihrer Angst und Ohnmacht etwas entgegensetzen und wieder handlungsfähig werden. Birgit Virnich\, die viele Jahre in Moskau und Kyjiw lebte\, erzählt den Krieg in Leben trotz allem nicht aus der Perspektive von Frontlinien\, Waffen und geopolitischen Machtkämpfen. Sie richtet den Blick auf Frauen\, die Kriegsverbrechen dokumentieren\, Unternehmen wiederaufbauen\, Fahrzeuge reparieren\, Orte der Normalität schaffen oder selbst an der Front kämpfen. Sie halten ihr Land nicht nur zusammen – sie verändern es. Mit großer Nähe erzählt Birgit Virnich von Verlust und Verantwortung\, aber auch von Humor\, Hoffnung und dem unbeirrbaren Versuch\, das Leben nicht dem Krieg zu überlassen. Sie reduziert Ukrainerinnen nicht auf die Rolle von Opfern oder Bittstellerinnen\, sondern zeigt sie als Handelnde\, von deren Erfahrungen auch Europa lernen kann. Was hält Menschen und Gesellschaften unter größtem Druck handlungsfähig? Und wird der Krieg die Stellung der Frauen in der Ukraine dauerhaft verändern. \nDie Teilnahme ist für Besucher kostenfrei\, Spenden für die Sendehalle sind erbeten. \nDie Teilnahmebedingungen finden Sie unter freiheit.org/teilnahmebedingungen\nIhre Anmeldung können Sie per E-Mail senden an: service@freiheit.org
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SUMMARY:GESPRÄCH | "Sei Mensch - im hier und jetzt!" mit Elisabeth Kaiser\, Andre Herzberg und Sina Peschke
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein an unserem Gesprächsabend mit Elisabeth Kaiser und André Herzberg\, unter der Moderation von Sina Peschke\, teilzunehmen.\nDieser findet am 18. November 2026\, um 19 Uhr in der Sendehalle Weimar statt. \nAls Margot Friedländer als eine der letzten Holocaust Überlebenden im vergangenen Jahr im Alter von 104 Jahren starb\, gab sie uns ihr Vermächtnis mit – den Appell „Seid Menschen!“.\nDarin enthalten ist die Botschaft\, dass wir und die kommenden Generationen aufeinander achten müssen\, das Gemeinwesen stärken\, zusammenhalten auch in schwierigen Zeiten und uns immer wieder bewusst machen\, dass uns nur ein respektvolles Miteinander ein Leben in Freiheit und Wohlstand ermöglichen kann. \nUnser geteiltes und später wiedervereinigtes Land hat nach dem Ende der Nazi-Diktatur weitere enorme Brüche und Veränderungen erlebt\, die heutige Generationen geprägt haben. Eine der größten Zäsuren war der Fall der Mauer 1989 und der Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands\, der uns bis heute gerade in Ostdeutschland nachhaltig beschäftigt.\nUm eine Ahnung zu bekommen\, wohin wir als Gesellschaft gehen\, müssen wir uns damit beschäftigen\, wo wir hergekommen sind. Im hektischen Tagesgeschäft geht oft unter\, was uns seit der Wiedervereinigung geprägt hat. Was hat das mit den Menschen gemacht\, die seither in permanentem Transformationsdruck leben? Was hat uns stark gemacht? Warum empfinden wir heute eine solch große Spaltung und Intoleranz in unserer Gesellschaft? \nWir möchten mit dieser Reihe Menschen ins Gespräch bringen mit einem neuen Format\, welches das Menschliche reflektiert über die letzten 40 Jahre unserer gemeinsamen Geschichte und zeigt\, dass „Mensch sein“ auch künftig darüber entscheidet\, in welche Zukunft wir als Gemeinschaft gehen werden. \nZur Anmeldung für die Veranstaltung \nDie Teilnahme ist für Besucher kostenfrei\, Spenden für die Sendehalle sind erbeten.
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